Tacho Tinta

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Artistic Research

"Why are two asians and one latin sitting on the floor?"
Flausen+ Young Artists in Residence 2019 in Theater Wrede+, Oldenburg

“Why are two asians and one latin sitting on the floor?” erforscht wie Annahmen zu Geschichten verwoben werden. Der Austausch zwischen Informationen, der persönlichen Biografie der beobachtenden Personen und der aus dieser Story entstehenden Symbiose stehen hier im Vordergrund.  Wir suchen zusammen nach der Frage wie Information und Eindruck erzeugt werden. Es geht der Gruppe im Wesentlichen darum, was manche*r erzeugt und wie Andere es wahrnehmen, verschiedene potentielle Ebenen der Begegnung auszuprobieren. Es geht um Repräsentation, Kontextualisierung, Wahrnehmung und persönliche Standorte, vor denen es kein Entkommen gibt. Es geht um Sichtweisen, Annahmen und Eindrücke. Es geht darum etwas entstehen zu lassen und dies zu teilen.

Wyst Studies #1 und #4
wyst studies - ein Projekt von Jonas Vollmer und Chantal Bergman
2016 / 2017

Als frei improvisierende Band beschäftigt wyst sich mit dem Dialog zwischen einem Moment (inkl. aller anwesenden Personen, die darauf einwirken) und der Musik. Der Wechselwirkung eines, in verschiedener Form partizipierenden, Publikums und der Musik, sowie der daraus entstehenden Möglichkeiten, Stimmungsverläufe zu gestalten, gilt hierbei das Hauptinteresse. Tanz spielt dabei eine zentrale Rolle. Aber auch der Ort, an dem dieser Dialog stattfindet, das gesamte visuelle Umfeld also, hat einen entscheidenden Einfluss darauf.

wyst-studies wurde ins Leben gerufen, um zu erforschen, wie die Kamera als weitere maßgebliche Komponente an diesem Prozess teilhaben kann.

Wie kann man mit diesen verschiedenen Disziplinen zusammen die Stimmung eines Moments und deren Entwicklung aufnehmen, transformieren und transportieren?

Was passiert, wenn sich die räumlichen und zeitlichen Dimensionen eines einmaligen kreativen. Zusammentreffens durch die visuelle Aufnahme und Komprimierung (im Schnittprozess) verschieben und entkörperlichen? Ist es möglich, die spezifische Energie eines Momentes an einem bestimmten Ort auch durch einen filmischen Prozess hindurch zu erspüren?Wie können diese Disziplinen in einen kreativen, gleichberechtigten Dialog treten? Und ist dieser am Ende vermittelbar?

Text von Jonas Vollmer